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Glaukomvorsorge in der Augenarztpraxis Krefeld
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Glaukomvorsorge

Grüner Star entwickelt sich häufig schleichend. Eine gezielte Glaukomvorsorge hilft, Risiken früh einzuschätzen, den Sehnerv zu beurteilen und rechtzeitig über sinnvolle Kontrollen oder nächste Schritte zu sprechen.

Grüner Star

Glaukom-Vorsorge – Grünen Star frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln

Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist eine Erkrankung, bei der es ohne Therapie zu einem fortschreitenden Verlust von Nervenfasern des Sehnervens kommen kann. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle, die viele Patientinnen und Patienten im Anfangsstadium nicht wahrnehmen.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen das Spektrum der Glaukomvorsorge: von der Basisuntersuchung über die Hornhautdickenmessung bis hin zu moderner Bildgebung mit HRT und OCT.

Die Basisvorsorge umfasst die Einordnung des Augeninnendrucks und die augenärztliche Beurteilung des Sehnervenkopfes.

Die Pachymetrie hilft, gemessene Augeninnendruckwerte genauer zu bewerten, weil die Hornhautdicke die Messung beeinflussen kann.

Bildgebende Verfahren dokumentieren Sehnervenkopf und Nervenfaserschicht und machen Verlaufskontrollen deutlich präziser.

Früherkennung

Warum ist Glaukom-Vorsorge nötig?

Vorsorge bedeutet, ein Glaukom möglichst im Frühstadium zu entdecken. Das ist wichtig, weil Schäden am Sehnerv meist nicht rückgängig gemacht werden können und frühe Veränderungen oft keine Beschwerden verursachen.

Wenn ein Risiko oder ein auffälliger Befund vorliegt, können Verlaufskontrollen oder eine Behandlung rechtzeitig geplant werden. Ziel ist es, die Sehfähigkeit bestmöglich zu erhalten.

Besonders wichtig ist die Kontrolle bei:

  • familiärer Vorbelastung mit Grünem Star
  • auffälligem oder schwankendem Augeninnendruck
  • Veränderungen am Sehnervenkopf
  • bestimmten Allgemeinerkrankungen oder längerfristiger Kortisontherapie
Augenärztliche Untersuchung zur Glaukomvorsorge

Eine frühe Glaukomvorsorge ist wichtig, weil Gesichtsfeldausfälle häufig erst spät bemerkt werden. Die Kombination aus Augeninnendruck, Sehnervbefund und persönlichem Risiko gibt uns eine deutlich bessere Grundlage für Ihre Empfehlung.

Vorsorgeleistungen

Unsere Vorsorgeleistungen zur Glaukom-Früherkennung

Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt vom individuellen Befund ab. Wir erklären Ihnen transparent, ob eine Basisuntersuchung ausreicht oder ob zusätzliche Messungen wie Pachymetrie, HRT oder OCT eine genauere Einordnung ermöglichen.

Zur Glaukomvorsorge gehören je nach Befund:

  • Basis-Glaukomvorsorge: Messung des Augeninnendrucks und Beurteilung des Sehnervenkopfes.
  • Pachymetrie: Bestimmung der Hornhautdicke, um Druckwerte besser zu interpretieren.
  • Risikoeinschätzung: Einordnung von Alter, familiärer Belastung und Begleiterkrankungen.
  • Kontrollplanung: Empfehlung sinnvoller Abstände für weitere Untersuchungen.
Moderne Diagnostik bei Glaukomvorsorge

Die Hornhautdicke kann die Bewertung des Augeninnendrucks verändern. Deshalb kann die Pachymetrie helfen, einen zunächst auffälligen oder unauffälligen Druckwert realistischer einzuordnen.

Bildgebung

HRT und OCT zur Verlaufskontrolle des Sehnervs

HRT und OCT unterstützen die Früherkennung, indem sie den Sehnervenkopf und die Nervenfaserschicht präzise dokumentieren. Die Untersuchungen sind schmerzfrei und ermöglichen den Vergleich mit späteren Befunden.

Gerade bei grenzwertigen Befunden ist der Verlauf entscheidend: Digital gespeicherte Messwerte machen kleine Veränderungen besser erkennbar und helfen, unnötige Unsicherheit zu vermeiden.

Vorteile der bildgebenden Kontrolle:

  • objektive Dokumentation des Sehnervs
  • berührungsarme beziehungsweise berührungsfreie Untersuchung
  • präziser Vergleich mit früheren Messungen
  • frühere Einordnung möglicher Veränderungen
Symbol Glaukomvorsorge und Sehnervkontrolle

Ein einzelner Messwert erzählt selten die ganze Geschichte. Für die Glaukomvorsorge ist der Verlauf oft entscheidend, weil er zeigt, ob ein Befund stabil bleibt oder sich verändert.

Glaukomvorsorge – FAQ

Häufige Fragen zur Glaukomvorsorge

Antworten auf häufige Fragen zur Glaukomvorsorge, zum Augeninnendruck und zu weiterführenden Untersuchungen. Welche Kontrollen für Sie sinnvoll sind, hängt immer vom individuellen Befund ab.

Viele Patientinnen und Patienten lassen die Vorsorge ab etwa 40 Jahren regelmäßig durchführen. Bei familiärer Belastung, auffälligem Augeninnendruck oder anderen Risikofaktoren kann eine frühere Kontrolle sinnvoll sein.

Nein, sie ist nur ein Baustein. Für eine gute Einschätzung werden auch der Sehnerv, die Hornhautdicke, persönliche Risiken und der Verlauf früherer Befunde berücksichtigt.

Die Hornhautdicke kann den gemessenen Augeninnendruck beeinflussen. Eine sehr dicke oder sehr dünne Hornhaut kann deshalb dazu führen, dass Druckwerte anders eingeordnet werden müssen.

Die Untersuchungen sind schmerzfrei und dienen der genauen Dokumentation von Sehnerv und Nervenfaserschicht. Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt vom individuellen Befund ab.

Das richtet sich nach Ihren Befunden und Risikofaktoren. Bei unauffälligen Ergebnissen können größere Abstände reichen, bei auffälligen oder grenzwertigen Befunden empfehlen wir engere Verlaufskontrollen.