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Intravitreale Injektion am OP-Standort der Augenärzte Krefeld
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Intravitreale Injektion

Kleine Spritze mit großer Wirkung: Bei der intravitrealen Injektion werden Medikamente in den Glaskörperraum im Augeninneren eingegeben. Das Verfahren hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen und wird bei verschiedenen Netzhauterkrankungen eingesetzt, zum Beispiel bei altersbedingter Makuladegeneration oder diabetischer Makulopathie.

Intravitreale Injektion – Überblick

Intravitreale Injektion – Kleine Spritze mit großer Wirkung

Bei der intravitrealen Injektion handelt es sich um eine Eingabe von Medikamenten in den Glaskörperraum im Augeninnern. Dieses Therapieverfahren eignet sich zur Behandlung verschiedener Netzhauterkrankungen und wird ambulant an unserem OP-Zentrum unter kontrollierten und sterilen Bedingungen durchgeführt.

Viele Patientinnen und Patienten haben verständlicherweise Respekt vor einer Spritze ins Auge. Deshalb informieren wir im Vorfeld ausführlich über den Ablauf, mögliche Risiken und das Verhalten nach der Behandlung. Die Betreuung und die Kontrollen erfolgen eng angebunden an unsere Augenarztpraxis.

Voruntersuchung, persönliches Gespräch und Aufklärung helfen, Fragen zu klären und Bedenken bestmöglich zu nehmen.

Das Auge wird betäubt, desinfiziert und das Medikament mit einer feinen Kanüle seitlich in das Augeninnere injiziert.

Da viele Grunderkrankungen chronisch sind, müssen intravitreale Injektionen häufig wiederholt und per OCT kontrolliert werden.

Nachkontrollen, Schonhinweise und Warnzeichen sind wichtig, damit Beschwerden richtig eingeordnet werden.

Vor der Intravitrealen Injektion

Vor der Intravitrealen Injektion

Viele Patienten haben verständlicherweise einen gewissen Respekt davor, eine Spritze ins Auge zu bekommen. Um Ihnen Ihre Bedenken im Vorfeld einer intravitrealen Injektion bestmöglich nehmen zu können, liegt es uns am Herzen, Sie in Voruntersuchungen und -gesprächen detailliert und umfangreich über den Ablauf der Injektion sowie potentielle Risiken zu informieren und alle Fragen persönlich zu beantworten.

Die intravitreale Injektion ist ein sehr sicheres und risikoarmes Routineverfahren, das zur Alltagspraxis unseres OP-Zentrums gehört. Bei uns sollen Sie sich gut informiert und gut aufgehoben fühlen.

Umfassende Beratung und Betreuung vor einer intravitrealen Injektion

Die Behandlung findet ambulant in steriler Umgebung statt. Vorab besprechen wir, warum die Injektion empfohlen wird und welche Kontrollen anschließend vorgesehen sind.

Ablauf

Ablauf Intravitreale Injektion

Die intravitreale Injektion dauert in der Regel nur wenige Minuten. Das Auge wird betäubt und desinfiziert, bevor das Medikament durch eine feine Kanüle schonend in den Glaskörperraum eingebracht wird. Dank der lokalen Betäubung ist der Eingriff für die meisten Patientinnen und Patienten nahezu schmerzfrei.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt. Bitte organisieren Sie eine Begleitung, da Sie im Anschluss nicht selbst Auto fahren dürfen.

„Viele Patientinnen und Patienten sind überrascht, wie schnell und unkompliziert der Eingriff verläuft – und wie gut sie ihn vertragen."

Schritt 1 – Vor dem Eingriff

Betäubung und Desinfektion

Am Tag des Eingriffs wird das Auge mit Augentropfen oder -gel betäubt. Anschließend werden das Auge und die Haut um das Auge desinfiziert. Ein Lidsperrer sorgt dafür, dass das Auge während des Eingriffs geöffnet bleibt.

Schritt 2 – Durchführung des Eingriffs

Medikamenteneingabe

Das Medikament – bei altersbedingter Makuladegeneration und diabetischem Makulaödem ein sogenannter Anti-VEGF-Hemmer – wird durch eine feine Kanüle seitlich in das Augeninnere injiziert. Die Injektion ist dank der Betäubung für Patienten meist schmerzfrei.

Schritt 3 – Nach dem Eingriff

Verband und Verhalten danach

Nach dem Eingriff erhalten Patienten einen Augenverband mit antibiotischer Salbe. Bitte beachten Sie, dass Sie nach einer intravitrealen Injektion nicht selbst Auto fahren dürfen. Zum Schutz vor Infektionen sollten Sie zudem für einige Tage auf Sauna- und Schwimmbadbesuche verzichten.

Therapieverlauf

Therapieverlauf Intravitreale Injektion

Die sogenannten Anti-VEGF-Hemmer sind molekulare Botenstoffe, die zur erfolgreichen Wirkung einen gewissen Wirkspiegel benötigen. Da es sich sowohl bei der altersbedingten Makuladegeneration als auch bei Diabetes um chronische Erkrankungen handelt, muss die intravitreale Injektion wiederholt durchgeführt werden.

Meist sind vier intravitreale Injektionen im Abstand von jeweils vier Wochen nötig, um anschließend mithilfe einer OCT-Aufnahme genaue Einschätzungen über den Erfolg sowie den weiteren Therapieverlauf stellen zu können.

Intravitreale Injektion als wiederholte Therapie bei Netzhauterkrankungen

Wie viele Injektionen im Einzelfall erforderlich sind, hängt von der Grunderkrankung, dem OCT-Befund und dem Ansprechen auf die verabreichte Therapie ab.

Nach der Intravitrealen Injektion

Nach der Intravitrealen Injektion

Um Sie auch nach dem Eingriff bestmöglich betreuen zu können, sind zeitnahe Nachkontrollen in unserer Augenarztpraxis nötig. Wir prüfen Ihre Sehleistung sowie den Augeninnendruck und untersuchen das Auge auf Entzündungsanzeichen.

In der Regel wird die intravitreale Injektion von Patienten sehr gut vertragen. Aufgrund der Desinfektion des Auges kann es im Nachhinein gelegentlich zu einem Fremdkörpergefühl kommen; diese Beschwerden können mit befeuchtenden Augentropfen gut behandelt werden.

Rund um die Einstichstelle kann sich eine kleine Bindehautblutung bilden, die sich meist innerhalb weniger Tage zurückbildet. Unter Umständen können zusammen mit dem Medikament winzige Luftbläschen in den Glaskörperraum gelangen, die dann als kleine schwarze Kugeln wahrgenommen werden. Auch diese bilden sich meist innerhalb weniger Tage zurück.

Augenärztliche Nachkontrolle nach intravitrealer Injektion

Eine glücklicherweise höchst seltene, aber ernstzunehmende Gefahr ist eine Entzündung im Augeninneren. Verschlechtertes Sehen, Schmerzen, starke Rötung oder Lichtempfindlichkeit sollten schnellstmöglich augenärztlich untersucht werden.

Behandlung im OP Zentrum

Die intravitreale Injektion wird an unserem OP-Zentrum unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Weitere Detailinformationen zur IVOM-Behandlung finden Sie auf der Website des OP Zentrums der Augenärzte Krefeld.

  • ambulanter Routineeingriff im OP-Zentrum
  • sterile Bedingungen und kontrollierter Ablauf
  • enge Nachkontrolle in der Augenarztpraxis

Die Praxis begleitet Diagnostik, Beratung und Nachsorge; der Eingriff selbst erfolgt in der dafür vorgesehenen OP-Umgebung.

Intravitreale Injektion – FAQ

Häufige Fragen zur intravitrealen Injektion

Diese Fragen greifen die Hinweise der alten Informationsseite auf. Sie ersetzen nicht das persönliche Aufklärungsgespräch und die individuellen Empfehlungen nach Ihrem Befund.

Das Auge wird vor dem Eingriff mit Tropfen oder Gel betäubt. Dadurch ist die Injektion für Patientinnen und Patienten meist schmerzfrei. Ein Druckgefühl oder eine leichte Reizung kann dennoch vorkommen.

Viele Erkrankungen, bei denen IVOM eingesetzt wird, sind chronisch. Anti-VEGF-Medikamente benötigen einen ausreichenden Wirkspiegel. Deshalb sind häufig wiederholte Injektionen nötig, oft zunächst in festen Abständen und anschließend abhängig von OCT-Befund und Verlauf.

Nein. Nach einer intravitrealen Injektion dürfen Sie nicht selbst Auto fahren. Bitte organisieren Sie für den Behandlungstag eine Begleitung oder eine andere sichere Rückfahrt.

Zum Schutz vor Infektionen sollten Sie für einige Tage auf Sauna- und Schwimmbadbesuche verzichten. Bitte halten Sie sich zusätzlich an die Hinweise, die Sie nach dem Eingriff persönlich erhalten.

Ein Fremdkörpergefühl durch die Desinfektion und eine kleine Bindehautblutung rund um die Einstichstelle können vorkommen und bilden sich meist wieder zurück. Befeuchtende Augentropfen können bei Reizung helfen, sofern sie für Sie empfohlen wurden.

Verschlechtertes Sehen, Schmerzen im Auge, starke Rötung oder Lichtempfindlichkeit können Hinweise auf eine seltene, aber ernstzunehmende Entzündung im Augeninneren sein. Bitte lassen Sie solche Beschwerden schnellstmöglich augenärztlich abklären.